Trainingzeiten sind Dienstags und Freitags 18.30 - 19.30 Uhr
Anfängertraining nur Freitags
Trainer: Ellen Kreuzholz, Tel: 06202-139426

Turnierhundesport

 

Kurzbeschreibung dürfte wohl "Leichtathletik mit Hund" lauten.
Ein Grund für den Erfolg: THS ist grundsätzlich für Menschen jeden Alters und für Hunde aller Rassen möglich.
Das schönste im THS ist, alle Disziplinen sind so aufgebaut, dass sie mit Hunden aller Größen und Veranlagung ausgeführt werden können; aber da der Mensch ebenfalls sportlich sein sollte, gibt es für diesen, wie in der Leichtathletik Altersklassen und Geschlechtertrennung in in einer nach oben offenen Wertungsskala.

Die verschiedenen Disziplinen: ( in unserem Verein )
Unter dem Oberbegriff THS werden, ähnlich wie in der Leichtathletik, eine Reihe von eigenständigen Disziplinen zusammengefasst:

    • 1. Vierkampf, in zwei Leistungsstufen (Vierkampf 1 und 2)
    • 2. Hindernislauf 
    • 3. Geländelauf 2.000- und 5.000m
    • 4. CSC - Combinations-Speed-Cup
    • 5. Shorty
    • 6. QSC - Qualifikations-Speed-Cup

Schaut doch einfach mal vorbei !
Unsere THS-Gruppe:

Vierkampf, in zwei Leistungsstufen (Vierkampf 1 und 2)

1.) Der Vierkampf

Die Königsdisziplin in dieser Sportart, oder anders gesagt: was der Zehnkampf in der Leichtathletik darstellt, ist der Vierkampf im Bereich Turnierhundsport.
Insgesamt gehören die Übungsteile: Gehorsam, Hindernislauf, Slalom und Hürdenlauf zu dieser Disziplin.
Gehorsamsübung
Ohne Gehorsam läuft im Hundesport gar nichts, also gehören zum Beispiel die Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz- und Platzübung und beim Vierkampf 2 auch die Stehübung selbstverständlich als ein Übungsteil zum Vierkampf..

 

Hindernislauf
Auch diese Strecke ist wieder 75 Meter lang,Hindernislauf aber wie zum Beispiel eine Joggingstrecke mit Hürde, Treppe, Tunnel, einem 65 Zentimeter hohen Laufdiel, einem Reifen, einem Hoch-Weit-Sprung, erklettern oder durchkriechen die Hunde diese, der Hundeführer darf hingegen neben den Geräten laufen.
Kaum zu glauben, aber trotz aller zu überwindenden Hindernisse ist der Hund meistens noch eher am Ziel als Herrchen/Frauchen und die ringen - dort angekommen - ganz schön nach Luft, spätestens nach dem zweiten Wertungsdurchgang.
Es gilt immer die Laufzeit desjenigen, der zuletzt durch Ziel läuft.

 

Hürdenlauf
Im Vierkampf 1, also der "Einsteigerklasse", haben Hund und Hundeführer eine 50 Meter lange Sprintstrecke gemeinsam und parallel zu bewältigen, wobei der Hund drei Hürden in Höhe von 40 Zentimetern zu überwinden hat. Die Gesamtzeit von 2 Durchgängen fließt in die Gesamtwertung ein.
Der Hürdenlauf des Vierkampf 2 besteht aus nur einem Durchgang auf einer Strecke von 2 mal 40, garniert mit insgesamt 6 Hürden. Die Anforderungen an die Sportlichkeit des Hundeführer werden hier gesteigert. Im Vierkampf 2 muss der Hundeführer ebenfalls die Hürden bewältigen. Ja und da können beide Fehler machen, Zeit- wie Gerätefehler.


    

Slalomlauf
Es ist schon faszinierend, sich das gekonnte Zusammenspiel von Herrchen/Frauchen und Hund anzuschauen, wenn sie gemeinsam den 75 Meter langen und in den Slalomtoren 1,40 Meter breiten ZickZack-Kurs bewältigen. Um Strafpunkte zu vermeiden, müssen Hundeführer und Hund die Tore passieren und keine Stange auslassen. Zwei Wertungsdurchgänge fließen in die Ergebnisermittlung ein.


2.) Der Hindernislauf

Eine ideale Möglichkeit in den Wettkampfsport einzusteigen. Der Hindernislauf aus dem Vierkampf wird als eigenständige Disziplin ausgeführt.
Die Wertung wird in dieser Disziplin um ein zusätzliches Unterscheidungsmerkmal, der Größe des Hundes, erweitert. Hunde bis 50 cm und solche ab 50 cm Schulterhöhe laufen in getrennten Klassen gegeneinander.
         

 
3.) Geländelauf

Der Geländelauf ist nicht nur ein Erlebnis für beide, sondern fördert auch die Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden.
Die Laufstrecke, häufig durch Wald und Flur und selten asphaltiert, wird mit angeleinten Hund bewältigt. Wettkämpfe gibt es in 2 km oder 5 km Laufstrecken.

              

4.) CSC - Combinations-Speed-Cup

Wenn ein CSC-Parcours aufgebaut wird, gibt es richtige Wettkampfstimmung. CSC Drei Hundeführer sind mit ihren Hunden am Start. Der Parcours ist in drei Sektionen, gespickt mit Hindernissen, Slalomtoren und Wendestangen aufgeteilt und jeder Hundeführer steht mit seinem Hund an der ihm zugewiesenen Startposition und darf dort erst dann loslaufen, wenn der vorherige Läufer sein Ziel erreicht hat.
      

5.) Shorty

Dies Form des Wettkampfes lässt sich am besten als Kurzbahn CSC bezeichnen. Zwei sich kreuzende Hindernisbahnen stellen die Anforderung an die Teams dar. Durch die im Gegensatz zum CSC reduzierte Grundanforderung an den Ausbildungsstand von Hund und Hundeführer wird auch mit dem Shorty die Hemmschwelle zum Einstieg in den Wettkampfsport nach unten verschoben. Auf der anderen Seite eignet sich der Shorty, bedingt durch den geringen Platzbedarf des Parcours, auch für die Durchführung in Hallen.

6.) QSC - Qualifikations-Speed-Cup

Eine weitere Variation des Themas Turnierhundsport wird mit dem QSC demonstriert. Zwei Teams Mensch/Hund kämpfen auf parallelen, baugleichen Hindernisparcours um den Sieg. Im k.o.-System Sieger gegen Sieger, wird so der Tagesbeste ermittelt.
Spätestens bei dieser Disziplin wird nicht nur von den Teilnehmern körperliche Fitness verlangt. Das Publikum als leistungsförderndes Element ist aus dem Turnierhundsport nicht wegzudenken. Schon manch einer kam heiser nach Hause.

 
Lussheimer Hundefreunde e.V.
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